Der VfL Fortuna Veenhusen steht vor dem Start in die Fußball-Ostfrieslandliga. Die Elf von Trainer Holger Stöter bekommt es in der Saison 2026/27 mit 16 Gegnern zu tun und darf sich auf sechs Derbys und viele Duelle auf Augenhöhe in einer ausgeglichenen Liga freuen.

Neu dabei sind als Aufsteiger die FT Groß Midlum und Blau-Weiß Borssum II, die bereits das erste Spiel gegeneinander absolviert haben. Die Freie Turnerschaft hat das Duell der A-Klassen-Meister souverän mit 5:0 für sich entschieden. In der Relegation aufgestiegen sind sowohl der TuS Großheide als auch unsere Nachbarn vom SV Concordia Neermoor, gegen die somit zwei Derbys anstehen.

Die anderen vier Derbys gehen auch in dieser Saison wieder gegen den SV Jheringsfehn/Stikelkamp/Timmel und den SV Holtland/Brinkum. Aus dem Landkreis Leer sind zudem der Fünfte der vergangenen Saison, VfB Uplengen, und der Liga-Dino Holter SV mit von der Partie.

Mit einer Ausnahmeregelung drin geblieben ist die SG Rot-Weiß Emden/Kickers Emden II. In der Krummhörn erwartet wieder der FC Loquard die Fortuna. Besonders stark vertreten ist auch die Gemeinde Hinte nach dem Abstieg des TuS Eintracht Hinte. Gemeinsam mit Concordia Suurhusen und der schon erwähnten FT Groß Midlum sind dies drei Teams.

Neu in der Liga ist auch Bezirksliga-Absteiger VfB Germania Wiesmoor. Altbekannt hingegen ist Ostfrisia Moordorf. Die weitesten Auswärtsfahrten führen Veenhusen zum TuS Strudden sowie auf die Insel zum TuS Norderney am letzten Spieltag. Die Insulaner sind zudem am ersten Spieltag der Gast an der Neulandstraße.

Coach Stöter erwartet eine spannende und ausgeglichene Liga. „Die Liga ist noch ausgeglichener als vergangene Saison. Es wird sicher viele Duelle auf Augenhöhe geben. Viele Teams schielen auch auf den Einzug in den Ostfriesland-Cup“, lautet die Einschätzung des VfL-Trainer. Seine Favoriten für das obere Tabellendrittel? „TuS Strudden, Eintracht Hinte, VfB Uplengen und FT Groß Midlum als Überraschungsmannschaft.“

In diesen Gefilden mitmischen will auch die Fortuna. Das allerdings wird ein hartes Stück Arbeit – das ist in der 1. Herren des VfL allen bewusst.