Die 1. Herren des VfL Fortuna Veenhusen ist am Sonntag für einen Punktgewinn gegen Tabellenführer Eintracht Ihlow nicht in Frage gekommen. Erst in der Schlussviertelstunde hat es die Elf von Trainer Holger Stöter verstanden, mitzuhalten und gefährlich vor dem Gästetor aufzutauchen. Letztlich ging die Partie verdient und mit 1:2 zu knapp verloren.

Die Gäste waren von Beginn an besser im Spiel und kamen über die linke Abwehrseite der Fortunen durch Maiko Heilemann entscheidend durch. Seinen Pass in die Mitte konnte Luca Wendeling frei zum 0:1 einschieben. Bis zur Halbzeitpause hatte Ihlow die Partie durchgehend im Griff und Pech, von Schiedsrichter Marten Wiesner keinen Elfmeter zugesprochen bekommen zu haben. Die Fortunen gaben keinen Torschuss ab, hielten aber zumindest den knappen Rückstand.

Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die erste. Die Gäste kamen durch einen von Michael Pottberg unglücklich abgefälschten Schuss zur 0:2-Führung. Auch im Anschluss dauerte es noch einmal 20 Minuten, ehe die Fortunen sich im Spiel anmeldeten. Thies Schröter verkürzte zum 1:2.

Kurz darauf hatte die Fortuna Pech mit einer Entscheidung des Schiedsrichters Wiesner. Eintracht-Torhüter Andre Bassler rannte Wilke Ammermann vor dem Strafraum um. Der Fortuna-Stürmer war mit Ball auf dem Weg zum Tor. Die fällige Rote Karte blieb trotz des klaren Fouls aus, so dass es in der Schlussphase bei einer dennoch verdienten Niederlage der Veenhuser blieb. Ihlow hatte im Verlauf der zweiten Hälfte noch einige gute Chancen liegen gelassen.

„Wir haben verdient verloren. Wenn man 75 Minuten lang nicht auf das gegnerische Tor schießt, kann man keine Punkte erwarten. Ihlow hätte höher gewinnen können“, lautete das Fazit von VfL-Coach Stöter.