Der VfL Fortuna Veenhusen hatte am Ostermontag einen rabenschwarzen Tag. Gegen den TuS Leerhafe-Hovel legte sich die Elf von Trainer Holger Stöter sämtliche Gegentore beim 1:5 selbst ins Netz und verloren entsprechend verdient.
Die Gäste hatten auch den besseren Start in die Partie. Torannäherungen durch Sören Post, Pascal Menken und Mike Plähn (12., 21., 26.) blieben ungenutzt. In der 34. Minute klingelte es dann aber doch. Nach einem langen Ball konnte Menken am herausstürmenden Pottberg vorbeigehen und ins leere Tor einschieben. Vier Minuten später spielten sich die Gäste im eigenen Sechzehner um Kopf und Kragen. Torsten Lange holte sich den Ball und schob zum 1:1 ein. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Eckstoß klärte Veenhusen schlecht, der Ball wurde wieder in die Mitte gebracht. Dort erzielte Tim Kracht den 1:2-Halbzeitstand.
Nach der Pause wurde es noch schlimmer. Erneut profitierte Kracht von einem schweren Fehler am VfL-Sechzehner und chippte zum 1:3 über Pottberg ins Netz (50.). Auch Menken bedankte sich noch zwei weitere Mal für die Einladungen der Fortunen zum Toreschießen. Der treffsicherste Stürmer kam die Bälle innerhalb des Strafraums verzehrfertig serviert und erzielte seine Treffer Nummer 37 und 38 zum 1:5-Endstand (59., 68.).
Trainer Stöter war nach dem Spiel bedient: „So kann man kein Spiel gewinnen. Wir hauen uns die Dinger mit individuellen Fehlern selbst rein“, benannte er den klaren Grund für die hohe Niederlage.
Fortuna: T. Pottberg, Selle, Bootsmann (46.Gerdes), Kramer (45. Müller), Kirchhoff (65. Pollmann), Slacki (65. Schulz), Karstan, Schröter, E. Neumann (65. R. Ammermann), Lange, W. Ammermann.
Tore: 0:1 Menken (34.), 1:1 Lange (38.), 1:2, 1:3 Kracht (40., 50.), 1:4, 1:5 Menken (59., 68.).




