Erstes Pflichtspiel, erster Sieg! Die Fußballerinnen des VfL Fortuna Veenhusen haben sich in der vergangenen Woche den Einzug ins Kreispokal-Achtelfinale gesichert. Gegen den SV Großefehn gewann die von Georg Pottberg trainierte Mannschaft hochverdient mit 1:0.
Die Gäste machten es Veenhusen mit einer sehr defensiven Taktik schwer. Die Fortuninnen hatten, taktisch hervorragend eingestellt durch Co-Trainer Tim Pottberg, mehr vom Spiel, kamen aber kaum einmal zwingend vor das Tor. Auch der SV Großefehn konnte keine wirklichen Torchancen verzeichnen. Die VfL-Abwehr um Marie Feenders blieb stets aufmerksam und verteidigte die Angriffe der Gäste geschickt. Folgerichtig ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.
In Halbzeit zwei gab die Partie zunächst ein ähnliches Bild ab. Mit fortlaufender Zeit erhöhte Veenhusen den Druck allerdings. Dies sollte in der 67. Minute vermeintlich belohnt werden, doch ein Tor von Lena Hinrichs wurde wegen eines vorherigen Handspiels von Vorlagengeberin Jule Meyer wieder zurückgepfiffen, obwohl Schiedsrichter Timo Kolberg die Situation zuvor noch durchgewinkt hatte. Nach der Partie räumte er diesbezüglich einen Fehler ein, doch im Spiel ging es erst einmal mit dem 0:0 weiter.
Es war in den letzten 20 Minuten ein Spiel nur noch auf ein Tor. VfL-Keeperin Annika Schmidt blieb nahezu beschäftigungslos. Das lang ersehnte Tor brachte dann eine Standardsituation aus der eigenen Hälfte. Feenders schlug den Ball über die außerhalb des Strafraums stehende Abwehr, mehrere Fortuna-Spielerinnen liefen ein, Jana Jürgens kam per Kopf als erste an den Ball, legte schon am Fünfmeterraum stehend zu Jaane Neemann quer, die dann keine Mühe hatte, den Ball zum umjubelten 1:0 über die Linie zu drücken.
Dabei blieb es, wobei die Veenhuserinnen noch einen Wermutstropfen zu verkraften hatten: Bei einem Foul kurz vor Spielende fiel Sarah Smidt unglücklich und brach sich das Schlüsselbein. Sie wird wohl vier bis sechs Wochen aussetzen. Coach Pottberg lobte sein Team für den unbändigen Willen, den es bewiesen hatte: „Es war eine Wahnsinnsleistung, wie wir gekämpft haben und gelaufen sind. Wir wollten das Tor unbedingt erzwingen und haben uns belohnt. Ich bin stolz auf die Mädels! Bitter ist nur, dass Sarah nun eine Weile ausfällt.“
Fortuna: Schmidt, Smidt (90. +1 Fecht), Feenders, Kieslich, Onnen (22. Riemer), Hinrichs, Fecht (82. Onnen), Neemann, Weber, Sinnige (22. Ch. de Vries, 51. Meyer), Jürgens.
Tor: 1:0 Neemann (88.).


















